Verfasst von: stoffelix Am: Mai 21, 2009
Was am Stammtisch schon lange bekannt ist hat nun auch seinen Weg in die Biologie gefunden. Forscher der Universität Florida haben sich nämlich genau wie Charles Darwin gefragt, wie denn bloß die erste Blüte entstanden ist. Dabei kamen sie zu einer Erkenntis, die für die geselligen Biertrinker keine Überraschung mehr ist…
Die erste Blüte war nämlich eigentlich ein Zapfen. Um das herauszufinden überlegten sich die Forscher, wie sie im Rahmen der Evolution entstanden sein könnten.
Sie haben dann sozusagen nach Blütenfossilien gesucht und fanden sie durch schlaue genetische Tests in einer noch immer existierenden Pflanze – in der Avocado. Ihre Blüten lassen noch heute erkennen, dass sie irgendwie mit den Zapfen verwandt sind.

Ein blühender Avocado-Baum (Persea americana), Foto von Ethel Aardvark
Die Avocado ist bekanntermaßen ja sehr gesund und darüber hinaus auch noch sehr lecker, wenn man einmal auf den Geschmack gekommen ist. Nicht nur als Guacamole, sondern auch in Stücke geschnitten zusammen mit Tomatenstückchen und etwas Balsamico-Essig. Oder, wie vor kurzem einmal in einer Kochsendung zu bewundern war, als Dessert in Form einer Avocadocreme!
Ihr müsst nur darauf achten, dass die Frucht nicht zu fest ist. Das Avocado-Fleisch sollte schön weich sein. Zur Kontrolle die Avocado leicht drücken: wenn sie fest wie ein Stein ist, muss sie noch liegen.
Wieder einmal sorgt die Evolution für Überraschungen. Wer der Avocado noch immer noch nicht den gehörigen Tribut zollen will sollte daran denken: ohne sie gäbe es keine Blumen! Also!